Biomechanische Stimulation

Durch die Biomechanische Muskelstimulation (BMS) steigert man die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Insbesondere befreit sie das Gewebe von überflüssigem Zwischenzellmaterial, deren lebenslanges Wachstum allmählich die Flüssigkeitszirkulation im Organismus einschränkt, zu verminderter Zellversorgung und damit Leistungs- und Elastizitätsverlust führt. BMS intensiviert die grundlegenden Lebensprozesse der Zellen und birgt dadurch viele übliche Alterserscheinungen vor.

 

Durch BMS werden die Wirkungsmechanismen im Körper stimuliert, die Selbstregulierungsprozesse werden vom Körper jedoch selbst übernommen.

 

Die Biomechanische Stimulation, welche im Bereich zwischen 10 und 35 Hz (Schwingung pro Sekunde) liegt, regt Entschlackungsprozesse an und sorgt somit für die bessere Versorgung der Muskelkapillare.

 

Anwendungsbereiche:

 

  • Degenerative rheumatische Erkrankungen
  • Muskelverspannung,-Muskelschwäche
  • Schmerzen im Muskel- und Bewegungsapparat
  • Aufbau Muskulatur bei Muskelatrophie (Gewebeschwund)
  • Degenerative Prozesse an Bandscheiben (Arthrosen)
  • Gelenkerkrankungen
  • Kontrakturen (krankhafte Verkürzung muskulär, kapsulär, Vernarbungen)
  • Muskuläre Dysbalance (Ungleichgewicht)
  • Myelose (degenerative Rückenmarkserkrankung)
  • Myogelosen (druckschmerzhafte Muskelverhärtung)
  • Muskelhartspann (reflektorischer Dauerkrampf eines quergestreiften Muskels
  • Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie-, und Sprunggelenksbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen
  • Stauungssyndrom, Ödemresorption
  • Neuropathien (Nervenleiden)
  • Stoffwechselkräftigung
  • Harninkontinenz (unwillkürlicher Harnabgang)
  • Muskeldystrophie (Sammelbegriff für nicht neurogene Muskelschwunderkrankungen)
  • Schlaganfall (Paresen und Prävention)
  • Schmerztherapie
  • Spasmus (Verkrampfung, Krampf)
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Durchblutungsverbesserung des Sehnervs
  • Stärkung der Augenringmuskulatur
  • Trockene Augen
  • Verbesserung der Sehfähigkeit
  • Facialisparese (Lähmung des Facialisnerves, bzw. der von ihm versorgten Gesichtsmuskulatur)
  • Chronische Rhinitis (chronische Nasenschleimhautentzündung)
  • Stirn- und Kieferhöhlensymptomatik
  • Kopfschmerzen/Migräne

Kontraindikationen:

 

  • Akute Infektionen
  • Aneurysmen (krankhafte Wandausbuchtung eines arteriellen Blutgefäßes oder der Herzwand)
  • Bösartige Erkrankungen, wie Tumore, Metastasen
  • Diabetische Polyneuropathie – Vorsicht bei Diabetikern, Blutzuckerkontrolle!
  • Frakturen mit inkompletter Durchbauung
  • Frischer Apoplex (Schlaganfall, 4-6 Monate)
  • Kurzzeitig zurückliegende Operationen an Muskeln, Sehnen und Bändern
  • Metallische Implantate (z. B. künstliches Gelenk)
  • Pseudoarthrosen
  • Rheuma im akuten Schub
  • Spezifische und unspezifische Entzündungen im Behandlungsbereich